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Beitrag vom 11.01.2010 aus dem Südkurier

Guggen heizen ein!

megaparty2010Mit einer Megaparty und einem Guggentreffen eröffneten die Guggenmusiker Mühlbach-Bazis aus Eggingen am Wochenende in der Gemeindehalle die Fasnachtssaison. Am Freitag heizten drei DJs mit fetzigen Rhythmen ein und am Samstag waren die Auftritte der Guggenmusiken die Höhepunkte des Abends.

 

Beitrag vom 31.03.2009 aus dem Südkurier

Stolz auf neues Kostüm und viele Auftritte

Mit neuem Kostüm und zwanzig Auftritten in der Saison zog die Guggenmusik Mühlbach-Bazis aus Eggingen bei ihrer Hauptversammlung eine positive Bilanz über das vergangene Jahr. In die neue Saison starten die Musiker mit einem neuen Vorsitzenden. Der bisherige Vereinschef Thomas Rohr kandidierte nach 19 Jahren nicht mehr. Zum neuen Vorsitzenden wählten die Musiker Peter Müller.

Eggingen (luk) Im Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr durch den Bericht der Schriftführerin Jasmin Streuff konnten die Guggis einen besonderen Erfolg verbuchen. Das im Januar vorgestellte neue Kostüm mit den Masken aus der Fabelwelt war ein Volltreffer. Gleich beim ersten auswärtigen Einsatz in Schwäbisch Gmünd wurde dieses Kostüm vom dortigen Publikum als das Beste ausgesucht und erhielt den ersten Platz.

Vorsitzender Thomas Rohr bedankte sich in diesem Zusammenhang bei den aktiven Guggis dafür, dass sie alle jeder in seiner Weise mitgeholfen hatten. Besonderen Dank richtete er an Tina Schönle, die für die umfangreichen Schneiderarbeiten zuständig war. Natürlich hatten die Guggis auch außerhalb der Saison ihre Auftritte. Die Statistik hatte insgesamt zwanzig Auftritte, neunzehn Proben sowie einige Extraproben der einzelnen Register festgehalten.

Bedingt durch die Anschaffungskosten für das neue Outfit konnte Kassiererin Veronika Ebi ein leichtes Minus in der Kasse verbuchen.

Erfreuliches konnte Vorsitzender Thomas Rohr auch über den Probenbesuch verkünden. Dieser lag bei 81 Prozent und Hundertprozent erreichten Sabrina Hajdn, Tina Schönle, Jasmin Streuff und Thomas Hajdn.

Für zehnjährige Mitgliedschaft konnten Nicole Sailer und Martin Büche geehrt werden.

 

Bericht vom Int. Guggenmusiktreffen 2009

Guggen wollen zeigen, was sie können

26. Internationales Guggenmusiktreffen in Schwäbisch Gmünd – Top-Stimmungsmacher kommen aus Weißenhorn

Rudo der Hölltalschütz hängt jetzt endlich, wo er hingehört, und die Schrägtöner heizten den fröstelnden Massen kräftig ein. Rundum: Die Stimmungsbilanz des 26. Internationalen Guggenmusiktreffens lautet „hervorragend“. Allen voran: Die Weißahoara Giggalesbronzer, die von den Besuchern zu den Top-Stimmungsmachern gewählt wurden.

Schwäbisch Gmünd. „D’ Fasnet got los“, verkündete am Samstagmorgen der Vorsitzende des AGV 55, Thomas Schwendele, am Rinderbacher Turm, und schon zogen die knapp 20 kostümierten Kinder den Narrenbaum Richtung Marktplatz. Umrahmt von den Guggen der Weißahoarer Giggalesbronzer, von Rondo Bellinziano sowie der Stöpselgarde und den Tanzteufeln der AG Fasnet. „Jetzt ist es endlich richtig“, sagte Schwendele und meinte Rudo den Hölltalschütz, der sich erstmals am Narrenbaum zum Silbermännle gesellt. Der neue Witz ist ein alter: das arme Josefle. „So alt, der stinkt schon“, meinte Schwendele.
Auf ging’s in den Prediger, wo sich die 21 Kapellen der Reihe nach präsentierten, vorgestellt von Oberbürgermeister Wolfgang Leidig – wie es sich gehört: im Narrenkleid und nach einem dreifachen „Hella, hella, Gamundia“. Darunter die frisch gegründeten Los Krawallos aus dem Haus Lindenhof. Sie schlugen sich hervorragend inmitten der internationalen Spitzengruppen. Einen speziellen Gruß richtete der OB an Frumptarn aus der Partnerstadt Barnsley, „die erste Guggengruppe Großbritanniens“.
Frostig-kalt ging es beim Monsterkonzert am Abend zu. „Alle hüpfen mit“, hieß das Kommando und schon wurde es den Guggenfans auf dem Marktplatz, dem Johannisplatz und vor der VHS auf dem Münsterplatz wärmer. In ihren knallroten Mänteln machten sich die Tschäddärä und die Trottwarschlurbi aus Lörrach zum ersten Mal beim Treffen in Gmünd auf den Weg durch die Gassen, während die Société Les Pampana’s aus Cudrefin in der Schweiz auf den Stufen vor der VHS ordentlich einheizten. Auf der Bühne am Johannisplatz schmückten die Fahnen der teilnehmenden Länder die Bühne. „Glück auf, der Steiger kommt“, kündigte Moderator Robert Frank die Oschtalb Ruassgugga in ihrem schmucken Bergmannshäs an.Total begeistert waren die Schlössli Schränzer aus Aesch in der Schweiz, dass sie endlich einmal eingeladen worden waren. Hier ein Weiler Waldgeist, übrigens zum ersten Mal eingefallen, dort lila Überdruck und – oh Schreck – da haben ja welche bei dieser Kälte keine Schuhe an! Haben die Mühlbach-Bazis aus Eggingen an der Schweizer Grenze doch tatsächlich die Leut’ genarrt! In dicken Stiefeln stecken die Füße, aber die Hände werden kalt und die Lippen drohen den Bläsern weh zu tun, aber: „Dazu sind wir hier. Und das schon zum dritten Mal“, erzählt ein Mühlbach-Gugg. Sie kämen exklusiv nach Gmünd, weil hier die Organisation so hervorragend sei. Und prompt gewannen die Gnome den Preis für das schönste Häs. Als Neulinge wurde die mit Holzschuhen und mächtigen schwarz-roten Perücken gekleideten Pfuus-Bagge aus Rheinfelden mit Johlen und Applaus begrüßt. Ihre Musik, eher moderat als schräg, komponiert und dirigiert, kam beim Publikum so gut an, dass sie mit dem Preis für beste Musik nach Hause ziehen konnten. „Wir müssen uns der Tatsache stellen, dass Guggenmusik nicht mehr so unbedarft und mutwillig schräg ist, sondern die Gruppen auch zeigen wollen, was sie können“, meinte Robert Frank bei der Preisverleihung am Sonntag in der vibrierenden Sporthalle. Die Stimmungsbilanz des Wochenendes lautete „hervorragend“ und drückte sich im Preis des Top- Stimmungsmachers für die Weißahoara Giggalesbronzer, Weißenhorn, aus.
Zum Frühschoppen drehten die Gruppen noch einmal richtig auf. Und da gab es dann auch den Gastpreis, ein „verrücktes Huhn“ aus Keramik für die Publikumsgewinner Susanne Ballak aus Pleinfeld, Rena Lander aus Gmünd und Dieter Schmidt aus Weißenhorn. Mehr zum Guggenmusiktreffen auf Seite 18.

Die schrägen Töne schallen bis „Mekka“

Knapp 25 000 Besucher

Weit über die Region hinaus schallt mittlerweile der schräge Ruf des Internationalen Guggenmusiktreffens in Schwäbisch Gmünd. Knapp 25 000 Besucher waren bei der 26. Auflage an zwei Tagen dabei.

Schwäbisch Gmünd. Den Stellenwert macht Robert Frank von der Touristik- und Marketing GmbH an den zahlreichen Bewerbungen aus dem „Mekka der Guggenmusik“, der Schweiz, fest. Auch in diesem Jahr sei es wieder gelungen einige Neubewerber aufzunehmen. So fügten sich auch „Frumptarn“ aus Barnsley und die „Los Krawallos“ vom Haus Lindenhof nahtlos ins bunte internationale Treiben ein. Neben dem Trubel und der Gaudi für die Gmünder sowie dem Image für die Stadt sorgt das Guggenmusiktreffen auch für volle Häuser. „Alle Gmünder Hotels waren komplett ausgebucht“, sagt Frank, der die Besucherzahlen an zwei Tagen auf knapp 25 000 sowie auf 3000 in der Großsporthalle beim sonntäglichen Frühschoppen schätzt. Um 17 Uhr ertönte dann der letzte schräge Ton: Aufräumen war angesagt. Heute ist die Großsporthalle wieder blitzeblank. 

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Den Preis für das schönste Häs gab’s für die Gnome der Mühlbach-Bazis aus Eggingen.

 

Beitrag vom 20.02.2009 aus dem Südkurier

Grundschüler feiern ihre Befreiung

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Eggingen befindet sich seit heute ganz in Narrenhand. Guggenmusik und Narrenverein schlossen traditionsgemäß nach geräuschvollem Wecken in den frühen Morgenstunden das Rathaus. Dort wurden sie von Bürgermeister Karlheinz Gantert und seiner Crew schon im zu einem Zufluchtsort für Eisbären verwandelten Foyer erwartet. Die fetzigen Rhythmen der Guggis „Mühlbach -Bazis“ konnten jedoch die Narren nicht vor der von Bürgermeister Gantert vorbereiteten Büttenrede schützen.

Als „Rudelführer“ sorge er das ganze Jahr über für seine Eisbären, ja sogar bis ins heimische Wohnzimmer, wenn einer seiner Untertanen mal krank würde. Natürlich habe er immer auch die Weltpolitik im Blick. Besonders die Kirchenbesucher, die keine Kirchensteuern bezahlten und trotzdem die Weihnachtsmesse besuchten, würden seinen Unmut erregen.

Narrenvater Michi V. war, im Gegensatz zum vergangenen Jahr auf die Ausführungen des Bürgermeisters vorbereitet und konterte dessen Ausführungen mit einer eigenen Büttenrede in gereimter Form. Dann stand der Schlüsselübergabe nichts mehr im Weg. Gut vorbereitet waren auch die Schüler der Grundschule Eggingen. Sehnsüchtig wurden die Narren erwartet und gleich mit lustigen Sprüchen unterhalten. Einen kleinen Wehmutstropfen für die Narren gab es dann beim Kindergarten. Die kleinen Narren durften das närrische Treiben nur durchs Fenster beobachten. (luk)

 

 

 

Beitrag vom 26.01.2009 aus dem Südkurier

Gestalten aus der Fabelwelt

suedkurier_fabelweltEggingen (luk) Zu einem Höhepunkt für die Freunde von Guggenmusik gestaltete sich das vergangene Wochenende in der Gemeindehalle in Eggingen. Die angekündigte Kostümvorstellung der Guggenmusik „Mühlbach-Bazis“ stand schon am Freitagabend auf dem Programm. Angeheizt durch die Rhythmen der Gastguggen, Bockers aus Gurtweil und der Kohlrütti Chlöpfer aus Horheim warteten die Fans gespannt auf die Vorstellung der neuen Kostüme und Masken der Mühlbach-Bazis.

Die entsprechend dem Anlass vorgenommene Dekoration der Gemeindehalle ließ einiges erwarten. Die fetzigen Rhythmen der Guggenmusiker sorgten dafür, dass sich auch ältere Generationen im Takt zum Mitmachen hinreißen lassen konnten. Auch zu Gesprächen mit Freunden blieb noch genug Zeit.

Von den Mitgliedern der Guggenmusik Mühlbach-Bazis wurde streng geheim gehalten, wie die neuen Kostüme aussehen werden. Es ist bei den Aktiven schon Tradition, dass sich das Outfit im Turnus von drei Jahren erneuert. Bereits schon in den ersten Tagen nach der Sommerpause beginnen die Aktiven, wenn ein neues Outfit ansteht, mit der Herstellung der neuen Masken und Kostüme. In der Vergangenheit waren dies Mexikaner, Moorungeheuer, Weltraum, Meeres-Ungeheuer, Gügüs, Ritter, Samurai, Ägypter und Piraten. Alle Masken und Kostüme werden von den aktiven Mitgliedern selbst hergestellt und dem Ideenreichtum sind keine Grenzen gesetzt. Doch muss das vorgegebene Motto eingehalten werden.

Schlag 24 Uhr begann auf der Bühne der Gemeindehalle ein kleiner Sketch, der die Kostümvorstellung einleitete und die zahlreichen Besucher zur Bühne einlud. Dann traten schaurig schöne bunte Gestalten, entnommen den Fabelwesen wie Trolle oder Waldschratte mit fetzigen Guggenrhythmen auf die Bühne und zogen die Guggenmusikfans in ihren Bann.

Der Samstag war dem Guggenmusiktreffen gewidmet. Fünf Guggenmusiken, die Bittelbrunner Glockästupfer, Blasiwälder Notenpflümler, Holzöpfelschränzer aus Schachen, Strauschoeschlurbi aus Heitersheim und die Truubehüeter aus Hohentengen heizten mit instrumentalem und gut kostümiertem Einsatz dem Publikum in der mit Zuhörern gefüllten Halle ein.

Ein volles Programm erwartet die Guggenmusiker während der Saison. Am 31. Januar geht es zum Halli-Gallifest nach Engen, dann zum Kleggau-Narrentreffen in Lauchringen mit Straßenfasnacht und Umzug. Beim Internationalen Guggenmusik-Treffen mit Wertungsspiel in Schwäbisch Gmünd treten die Mühlbach-Bazis ebenfalls an.

Auch werden sie in Eggingen bei der Fasnacht einige Auftritte haben, begonnen mit dem Schmutzigen Donnerstag, Auftritt beim bunten Abend und am Fasnachtssonntag beim Narrenverein in der Gemeindehalle. Beim Flohmarkt in Horheim werden sie ebenfalls zu hören sein.

 
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