Beitrag aus dem Südkurier 2007
Guggenmusik Mühlbach-Bazis machen Städtlefestmeile wieder komplett
Das Stühlinger Städtlefest in der Altstadt am Samstag, 4. August, ist ein Publikumsmagnet. Wir sprachen mit Organisator Arnfried Winterhalder über die Programmhöhepunkte.
Was ist das Besondere beim 33. Stühlinger Städtlefest?
Arnfried Winterhalder
Wir haben zwei Künstler engagiert, die beim Concerto Curioso auf über 30 Instrumenten die Gäste unterhalten
werden. Die Fliegenden Bikes aus Bonndorf und die Gruppe Bloosmaschii aus Unadingen sind weitere Attraktionen. Die Tischtennisfreunde organisieren einen Schülerflohmarkt und bei der Lausheimer Landjugend kann man auf einem Bullen reiten.
Wie finanziert sich das Fest und wie sieht Ihr Budget in diesem Jahr aus?
Ein gutes Rahmenprogramm kostet natürlich Geld. Deshalb bin ich froh, dass wir Unterstützung aus der Wirtschaft haben. Um alle Kosten decken zu können, benötigen wir aber auch einen Teil der Tombolaeinnahmen.
Wer sind die Sponsoren?
Hauptsponsor ist seit Jahren die Volksbank Hochrhein. Weitere Sponsoren sind die Rothaus Brauerei und die Firma Wutal. Wir werden noch von vielen anderen Firmen unterstützt, bei denen ich mich bei dieser Gelegenheit herzlich bedanke.
Wie viele Vereine sind denn mit dabei? Nachdem die Mühlbach Bazis aus Eggingen ihre Teilnahme zugesagt haben, ist die Städtlefestmeile wieder komplett. Insgesamt machen 18 Vereine mit.
Sie und Ihr Team organisieren das Städtlefest seit acht Jahren. Welche Ereignisse blieben Ihnen dabei besonders in Erinnerung?
Beim ersten von uns organisierten Städtlefest, in das wir viel Energie investiert hatten, hat es nur geregnet. Interessant sind auch immer die Kontakte zu den auftretenden Künstlern, seien es Gogol & Mäx, die Künstler der Doppelgänger-Show oder der leider kürzlich verstorbene Hypnotiseur Gasbardin.
Das Städtlefest wurde als eines der ersten Stadtfeste zur Zeit der Gemeindereform gegründet, um die zehn Stühlinger Ortsteile zusammenzuführen. Hat das Fest Ihrer Einschätzung nach dieses Ziel erreicht?
Die Idee unseres damaligen Bürgermeisters Ernst Rees war einmalig. Es haben sich in den vergangenen Jahren immer wieder Vereine aus den verschiedenen Ortsteilen beteiligt. Viele sind aber wegen des enormen Aufwands für nur einen Abend wieder abgesprungen. Kleine Feste im eigenen Ortsteil sind für die dortigen Vereine lukrativer.
Wie viele Ortsteilvereine machen in diesem Jahr mit?
Mit dabei sind die Vereinsgemeinschaft Weizen, der Narrenverein Eberfingen und die Landjugend Lausheim.
Was würde den Organisatoren die Arbeit erleichtern?
In amtlichen Angelegenheiten haben wir die Unterstützung der Stadt und auch der städtische Bauhof hilft. Die tolle Hilfsbereitschaft der Städtlebewohner spornt uns immer wieder an. Leider ist unser Staat immer ein Problem: Die Einhaltung der Vorschriften für die Durchführung einer Tombola wird in jedem Jahr komplizierter.
Edelgard Bernauer





